Flughafen Hannover-Langenhagen stellt Möbel zur Verfügung

vom 01.03.2018

AWO Container-Projekt für Kinder und Jugendliche eröffnet im April

KJW_Langenhagen Container 2 (2).jpg Das Team des AWO Kreisjugendwerks vor den Containern in Langenhagen mit Geschäftsführer Ulrich Witt (links im Bild)
Tolles Projekt mit toller Unterstützung: Für das neue Projekt Pfeifengrass 76, Ideen-Werkstatt für Kinder und Jugendliche, des AWO Kreisjugendwerks in Langenhagen-Kaltenweide hat der Flughafen Hannover-Langenhagen am 28. Februar 2018 eine Möbelspende übergeben. Die AWO hatte für das neue Angebot Container am Interkulturellen Erlebnispark (Ikep) aufgestellt, die derzeit hergerichtet werden.

Der Hannover Airport sieht das Engagement des Jugendwerks der AWO als wichtigen Baustein bürgerschaftlichen Engagements an. Mit der Dauerleihgabe von Tischen, Schränken und Kleinmöbeln wolle man dafür sorgen, dass mehr Geld für die konkrete Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehe und nicht für die Bestuhlung oder Tische ausgegeben werden müsse. Flughafen-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille erklärte dazu: „Aktiv für die Region rund um den Airport heißt für uns mehr als ein Dialog mit unseren Nachbargemeinden. Wir unterstützen seit vielen Jahren aktiv sportliche, kulturelle und soziale Vereine und Institutionen. Damit möchten wir einen nachbarschaftlichen Beitrag für die Attraktivität und Lebensqualität rund um den Flughafen leisten. Aktuell prüfen wir gerade auch eine Unterstützung des AWO Jugendwerks mit Angeboten in den Sommerferien“.

Ulrich Witt, Geschäftsführer des Kreisjugendwerks der AWO, bedankte sich bei den Flughafen-Verantwortlichen. „Kinder- und Jugendarbeit braucht Unterstützung und verlässliche Partner. Wir freuen uns, dass der Flughafen Hannover-Airport uns unter die Arme greift und uns hilft, ein gutes Angebot für Kinder und Jugendliche zu gestalten“, sagte Witt. Man könne sich beispielsweise vorstellen, dass Piloten des Flughafens über ihren Job berichten.

Das Container-Projekt der AWO ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Derzeit wird noch fleißig gewerkelt, aber die weißen Container wurden bereits gestrichen, haben Strom- und Wasseranschluss und es soll eine Terrasse aus Paletten gebaut werden, die direkt neben dem Obst- und Gemüsegarten entstehen soll. „Die Lage auf dem Ikep ist perfekt, da es der schönste Erlebnisspielpark der Region ist - und es haben dort Räume für schlechtes Wetter gefehlt“, sagte Witt.  Am kommenden Wochenende treffen sich dort Vertreter von Vereinen und der Politik zu einem Arbeitswochenende - der offizielle Startschuss des Projekts ist für April geplant. Dann soll es verschiedene Angebote an den Wochenenden geben, vormittags für Kinder und ihre Eltern, nachmittags für die Jugendlichen: Graffiti für Jung & Alt, Möbelgestaltung, Ernährung und sportliche Angebote. „Jugendarbeit lebt aber auch von Spontanität - wir werden auch Ideen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen entwickeln“, so Witt.