Gedichte verbinden:

vom 10.10.2017

Lyrischer AWO-Freundeskreis feierte 20-jähriges Bestehen

klein Lyrischer AWO-Freundeskreis Bild 1.jpg Der „Lyrische AWO-Freundeskreis“ trifft sich jeden ersten Freitag im Monat in den AWO Räumen in der Marienstraße. Heute haben die Lyrikfans ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert
Hannover/ Südstadt. Vor 21 Jahren rief die AWO per Zeitungsartikel Seniorinnen und Senioren dazu auf, ihren Alltag in Reimform darzustellen. Der Aufruf stieß auf große Resonanz: Rund 500 Gedichte wurden eingereicht, die von einer Lyrikjury ausgewählt und in einem Gedichtband veröffentlicht wurden. Da nicht alle Gedichte berücksichtigt werden konnten, bot die AWO eine Lyrikgruppe an, die sich fortan regelmäßig traf, über die Jahre zusammenblieb und sich den Namen „Lyrischer AWO-Freundeskreis" gab. Heute haben die 30 Lyrikfans ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Der erste Gedichtband hieß „Widerhall“ - seitdem reimen die Lyrikfreunde jeden ersten Freitag im Monat in den Räumen der Arbeiter Wohlfahrt Region Hannover in der Marienstraße. Ute Schönleiter, die die Gruppe erst hauptamtlich und seit 2005 ehrenamtlich leitet, gibt ihnen regelmäßig „Hausaufgaben“ auf, die dann eine Woche später in der Gruppe vorgetragen werden. Im Jahr 2003 gaben die Lyrikfreunde einen zweiten Gedichtband mit dem Titel „Gedankenflüge heraus und es folgten zahlreiche Lesungen in Seniorenzentren und anderswo. „Es ist unglaublich, was da im Laufe der Jahre entstanden ist“, sagte Schönleiter und präsentierte bei der 20-Jahr-Feier einen weiteren kleinen Gedichtband. Dieser fasst Gedichte zusammen, die die Gruppe bei einer Lesung in Springe-Bennigsen unter dem Motto „Literatur im Bahnhof“ vorgetragen hatte. „In den Texten wird deutlich, wie unterschiedlich und vielfältig die verschiedenen Themenbereiche aufgrund der individuellen Biografien verarbeitet werden“, sagte Schönleiter.