Aktion am Kröpcke: AWO Mitarbeitende setzten Zeichen gegen Rassismus

Aktion am Kröpcke: AWO Mitarbeitende setzten Zeichen gegen Rassismus

Aktion gegen Rassismus Kröpcke INternet klein.jpg Auch diese AWO Mitarbeitenden zeigten Rassismus die rote Karte.
Hannover. Mit Trillerpfeifen und Bannern haben Mitarbeitende der AWO Region Hannover und des AWO Bezirksverbandes heute am Kröpcke in Hannover auf den Internationalen Tag gegen Rassismus aufmerksam gemacht. „Rassismus hat viele Gesichter, Rassismus ist verletzend, Rassismus und Ausgrenzung sind keine Phänomene am Rand der Gesellschaft – sie finden sich in besorgniserregendem Maße in der Mitte der Gesellschaft“, sagte Dr. Silke Lesemann, Vorsitzende der AWO Region Hannover, die eine kurze Rede vor den rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hielt. Verstärkt durch das Internet fänden fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen immer mehr den Weg in die Öffentlichkeit.  Umso wichtiger sei es, in den sozialen Netzwerken ein Gesicht gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu zeigen. Die AWO setze sich seit vielen Jahren für Integration, Toleranz, Vielfalt und eine gerechte Gesellschaft ein und wehre sich gegen jede Form der Fremdenfeindlichkeit. „Wir engagieren uns aktiv in unterschiedlicher Art und Weise in diesem Themenfeld, und nicht nur an einem Tag im Jahr.“, so Lesemann.
Die AWO Vorsitzende rief dazu auf, rassistischen und populistischen Behauptungen zu widersprechen: ob am Arbeitsplatz, am Stammtisch oder in der Familie. „In Zeiten, in denen mit gezielten Lügen um Wählerstimmen gekämpft wird, ist es wichtiger denn je, die Stimmen zu erheben“, sagte Lesemann. Das Thema Migration dürfe nicht instrumentalisiert werden, um Ängste und Vorurteile zu schüren. Die AWO weigere sich zudem, sozial Benachteiligte gegeneinander auszuspielen. „Wir setzen uns für die Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen in diesem Land ein“, betonte Lesemann. „Die AWO Mitarbeitenden hielten kleine Schilder mit den Aufschriften „Zeig’ Rassismus die rote Karte“ und „Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus“ in die Höhe.