AWO für Vielfalt – AWO gegen Rassismus

vom 21.03.2014

Deutliches Zeichen gesetzt

PRESSEMITTEILUNG

Hannover. Die AWO Region Hannover e.V. und der AWO Bezirksverband Hannover e.V. haben sich auch in diesem Jahr an den Aktionen rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2014 beteiligt. Mit einer zentralen Kundgebung um 11.55 Uhr vor dem Ahrbergviertel in Hannover-Linden hat die AWO ein Zeichen gesetzt gegen Ausgrenzung, Rassismus und stand für Vielfalt und Teilhabe vereint und öffentlich da. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes haben sich mit Transparenten und Plakaten versammelt.

Rassismus und Rechtsextremismus stehen im krassen Widerspruch zu den Werten der AWO. „Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!“, so lautet die Überschrift des Magdeburger Appells, den die AWO im Jahr 2008 in der Bundeskonferenz, dem höchsten Organ der AWO beschlossen hat.

Rassismus verletzt Menschen auf vielfältige Weise, sei es durch Worte und abfällige Bemerkungen, sei es durch Taten oder durch ungerechte Strukturen. „So werden Vorurteile insbesondere gegen Sinti und Roma geschürt und sind schon salonfähig geworden“, betonte Dr. Silke Lesemann (Vorsitzende der AWO Region Hannover e.V.) in ihrer Rede. Rassismus stehe nicht am Rande der Gesellschaft, sondern sei in der Mitte angekommen. „In unserer Demokratie ist kein Platz für Ausgrenzung und Diskriminierung.“

„Das Aufstehen gegen Rassismus und Ausgrenzung ist klares Anliegen der AWO. Wir arbeiten und leben gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Ethnien und Nationen. Bei der AWO hier sind allein Menschen aus über 30 Nationen beschäftigt“, betonte Marion Wedell, stellvertretende Geschäftsführerin beim AWO Bezirksverband Hannover e.V.

Die Arbeiterwohlfahrt stellt sich gegen jede Sichtweise, die Menschen nicht als Individuen anerkennt und pauschal aufgrund einer tatsächlichen oder zugeschriebenen Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe diskriminiert. Bundesweit standen 75.000 Mitglieder und Beschäftigte der AWO um fünf vor zwölf mit Plakaten, Trillerpfeifen und Trommeln vor den Türen ihrer Einrichtungen und demonstrierten lautstark und sichtbar gegen Rassismus.