3.000ster Stromspar-Check in der Region Hannover

vom 15.01.2014

PRESSEMITTEILUNG

Die steigenden Energiekosten stellen vor allem für die Menschen ein Problem dar, die nur wenig Geld zur Verfügung haben. Um dem entgegen zu wirken, wird in der Region Hannover das bundesweite Projekt Stromspar-Check PLUS angeboten. Speziell geschulte Langzeitarbeitslose beraten Familien und Einzelpersonen, die von Sozialleistungen leben, direkt in ihren Wohnungen zu den Themen Strom- und Wassersparen. Sie geben Tipps, wie ohne Komfortverlust bis zu 100 Euro pro Jahr eingespart werden können. Jetzt waren die Experten zum 3.000sten Mal unterwegs.

Wer sich für den Stromspar-Check PLUS anmeldet, bekommt zweimal Besuch von den Stromsparhelfern. Beim ersten Termin machen sie eine Bestandsaufnahme der elektrischen Geräte und messen deren Verbrauchswerte. Die Haushalte werden außerdem zu den Themen Heizen und Lüften sowie wassersparendem Verhalten beraten. Zum zweiten Besuch haben die Experten das Einsparpotenzial errechnet, geben dazu Tipps und Hinweise und installieren passende Energiesparprodukte (z.B. energieeffiziente Beleuchtung oder schaltbare Steckdosenleisten) im Wert von bis zu 70 Euro.

Das Klima profitiert ebenfalls von den Beratungen: Durch die Energieeinsparungen senkt jeder Haushalt im Durchschnitt seinen Kohlendioxid-Ausstoß um 211 Kilogramm pro Jahr. Das entspricht einer 1.455 Kilometer langen Fahrt mit dem Auto.

Den kostenlosen Stromspar-Check PLUS können alle Haushalte in der Region Hannover nutzen, die Sozialleistungen erhalten. Anmeldungen nimmt die AWO Region Hannover e.V. entgegen unter Telefon 0511 60099-634 oder per E-Mail an stromsparen@awo-hannover.de.

Hintergrund-Stromspar-Check PLUS:
Der Stromspar-Check PLUS ist ein bundesweites Projekt, das in der Region Hannover seit Anfang 2010 von der AWO Region Hannover e.V. und der Klimaschutzagentur Region Hannover koordiniert wird. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt aus Bundesmitteln, von der Region Hannover, dem enercity-Fonds proKlima und dem Jobcenter Region Hannover.

Das Projekt verfolgt Ziele aus vier übergeordneten Themenbereichen:
•    sozialpolitisch: Kostenentlastung für Haushalte mit geringem Einkommen sowie Bund und Länder
•    bildungspolitisch: Sensibilisierung der Haushalte mit geringem Einkommen sowie Bund und Länder
•    arbeitsmarktpolitisch: Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen und sinnvolle Beschäftigungsförderung mit Heranführung an den ersten Arbeitsmarkt
•    klimaschutzpolitisch: Reduktion der CO2-Emissionen und damit Unterstützung der Klimaschutzziele der Bundesregierung