AWO für Vielfalt – AWO gegen Rassismus

vom 20.03.2015

Deutliches Zeichen gesetzt!

PRESSEMITTEILUNG vom 20. März 2015

Hannover. Die AWO Region Hannover e.V. und der AWO Bezirksverband Hannover e.V. haben sich auch in diesem Jahr an den Aktionen rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 20. März 2014 beteiligt. Mit einer Schweigeminute wurde die Kundgebung „AWO für Vielfalt – AWO gegen Rassismus“ um 11.55 Uhr auf dem Platz der Weltausstellung in der Innenstadt von Hannover eingeleitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes haben sich mit Transparenten und Plakaten versammelt. Damit hat die AWO ein Zeichen gesetzt gegen Ausgrenzung, Rassismus und stand für Vielfalt und Teilhabe vereint und öffentlich da.

„Rassismus und Rechtsextremismus stehen im krassen Widerspruch zu den Werten der AWO“, betont AWO Geschäftsführer Burkhard Teuber. „Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!“, so die Überschrift eines Appells, den die AWO schon vor vielen Jahren beschlossen hat.

Rassismus ist nicht nur ein fester Bestandteil von Rechtsextremismus. Rassistische Einstellungen finden sich in allen Teilen der Gesellschaft und stoßen dort auf Widerhall, wie aktuelle Studien belegen. Rassismus ist eine Bedrohung für die freie Entfaltung der Persönlichkeit und das selbstbestimmte Leben von Minderheiten und gefährdet die Demokratie. „Wir stehen heute hier, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen“, sagte Klaus-Peter Dehde, stellvertretender Vorsitzender AWO Bezirksverbandes Hannover e.V. in seiner Rede auf dem Platz der Weltausstellung. „Wir arbeiten und leben gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Ethnien und Nationen.“ Bei der AWO sind allein Menschen aus über 30 Nationen beschäftigt.

Die Arbeiterwohlfahrt stellt sich gegen jede Sichtweise, die Menschen aufgrund einer tatsächlichen oder zugeschriebenen Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe diskriminiert. „Menschen sind unterschiedlich – Menschen haben ein Recht auf Chancengleichheit und Teilhabe“, so heißt es im Leitbild der AWO.