AWO eröffnet Ausstellung über Migrationsgeschichten

vom 10.06.2011

„Wenn aus der Fremde Heimat wird…“

PRESSEMITTEILUNG vom 10. Juni 2011

Am 10. Juni 2011 wird in der Interkulturellen Begegnungs- und Beratungsstätte für Senioren der AWO Region Hannover e.V. die Ausstellung: Wenn aus der Fremde Heimat wird: Senioren in Hannover berichten“ durch Honey Deihimi (Integrationsbeauftragte des Landes Niedersachsen), Dr. Koralia Sekler (Kuratorin des Gesellschaftsfonds Zusammenleben) und Michaela Bräuer-Pape (stellv. AWO Geschäftsführerin) eröffnet.

Dreizehn Seniorinnen und Senioren, die ihre Kindheit und Jugend in unterschiedlichen Ländern verbracht, aber im Laufe ihres Lebens in Hannover eine Heimat gefunden haben, erzählen ihre Lebensgeschichte. Ihre Biografien sind auf zwölf Roll-Ups mit Fotografien aufgezeichnet.

Die Exponate werden am 10. Juni 2011 zum ersten Mal der Öffentlichkeit in der Begegnungsstätte im Horst-Fitjer-Weg 5 im Stadtteil Nordstadt im Rahmen des Ländertages der ehemaligen Sowjetrepubliken präsentiert. Am 11. Juni werden sie auf dem Tag der offenen Tür im Rathaus von 11. bis 18.00 Uhr ausgestellt. Vom 17. September bis zum 14. Oktober 2011 wird die Ausstellung im Freizeitheim Döhren zu sehen sein.

„Mit dieser Ausstellung soll die Öffentlichkeit für die Individualität von Migration sensibilisiert werden“, sagt Diana Jäger, Leiterin der AWO Seniorenarbeit. „Wir wollen Interesse wecken an den Biografien von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nach Hannover gekommen sind und hier Nachbarn, Mitschüler oder Kollegen geworden sind.“

Das seit Januar 2010 laufende Projekt der AWO Seniorenarbeit „Wenn aus der Fremde Heimat wird“, wurde ermöglicht durch den „Gesellschaftsfonds Zusammenleben“ der Landeshauptstadt Hannover. Ein Baustein des Projektes war der Aufbau einer internationalen Seniorengruppe, deren Teilnehmende sich intensiv mit der eigenen Migrationsgeschichte auseinander gesetzt haben.

Weitere Informationen: Interkulturelle Seniorenarbeit, Sandra Lazeta-Markanovic, Tel. 0511 21978-178