AWO würdigt Grete Hofmann

vom 20.10.2016

Umgebauter Saal im Ahrbergviertel erhält Namen der Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt in Hannover

PRESSEMITTEILUNG vom 20. Oktober 2016

Hannover/Linden. Nach Monaten umfangreicher Umbaumaßnahmen des Saales in der Deisterstraße 85 im Ahrbergviertel im Stadtteil Linden hat der Raum den Namen Grete Hofmann-Saal erhalten. Dr. Silke Lesemann, Vorsitzende der AWO Region Hannover e.V. , hat am 19. Oktober 2016 im Beisein von Thomas Hermann (Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover) und den AWO Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern offiziell den Namen gegeben.

Damit würdigt die AWO Region Hannover e.V. das soziale Engagement von Grete Hofmann und insbesondere ihr Wirken für die AWO, die sie 1946 in Hannover mitbegründete und der sie über Jahrzehnte hinweg vorstand.

Margarete (Grete) Hofmann
geboren am 16. Juli 1906, gestorben am 2. April 1998
• Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Hannover (1946)
• Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes in Hannover (1957 – 1959)
• Vorsitzende des AWO Kreisverbandes in Hannover-Stadt (1959 – 1980)
• Ehrenvorsitzende des AWO Kreisverbandes in Hannover-Stadt (1980 – 1998)

Grete Hofmann ist Trägerin der Marie-Juchacz-Plakette der Arbeiterwohlfahrt und des Großen Niedersächsischen Verdienstordens. Über Jahrzehnte wirkte sie mit Sachverstand und Herz an der Spitze der AWO in der Stadt Hannover.

Als Fürsorgehelferin, als Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft und des Hilfswerks der Freien Wohlfahrtspflege, als Senatorin und Ratsfrau, als Jugendschöffin und Laienrichterin war sie unermüdlich zum sozialen Wohle der hannoverschen Bürgerinnen und Bürger tätig.


AWO baut barrierefrei um

Durch umfangreiche Umbaumaßnahmen wurde im Grete Hofmann-Saal Raum für bis zu 100 Personen geschaffen, die nun barrierefrei die Räumlichkeiten im Ahrbergviertel der AWO Region Hannover e.V. in Hannover-Linden nutzen können. Mit dem Abschluss der baulichen Maßnahmen haben nun alle Menschen einen ungehinderten Zugang in die neuen Räume.

Vor dem aufwendigen Umbau konnten die Toiletten im Erdgeschoss der Deisterstraße 85 lediglich über enge Treppen erreicht werden. Mit der Schließung eines Treppenaufganges vom Keller und einiger Durchbrüche wurde nun ein ebenerdiger Zugang zu den Toiletten ermöglicht. Darüber hinaus konnten mit dem Einbau einer Rampe, eines neuen barrierefreien weiteren Eingangs sowie eines behindertengerechten WCs weitere Barrieren und Hindernisse beseitigt werden. Diese Investitionen zur Schaffung der Barrierefreiheit werden von der Aktion Mensch anteilig gefördert.

Der Umbau trägt mit der Beseitigung baulicher Barrieren dazu bei, das Leitzprinzip Inklusion in der AWO Region Hannover e.V. umzusetzen. Damit wird ein weiterer Baustein der Inklusion – die Gesellschaft so zu gestalten, dass allen Menschen selbstbestimmt jederzeit eine Teilhabe möglich ist – realisiert.