1001 Stärken – 1001 Berufsperspektiven

vom 13.04.2016

Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung finanziert das erfolgreiche AWO Projekt zur beruflichen Orientierung von Frauen mit Migrationsgeschichte

PRESSEMITTEILUNG vom 13. April 2016

Hannover. Das erfolgreiche Projekt „1001 Stärken – 1001 Berufsperspektiven“ für Frauen mit Migrationsgeschichte ist  zum dritten Mal im AWO Beratungszentrum für Integrations- und Migrationsfragen (BIM) angelaufen. In diesem Jahr wird das erstmalig im März 2013 gestartete Projekt durch die Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung gefördert. Ziel ist es, die beruflichen Potenziale der Teilnehmerinnen zu aktivieren und sie an bestehende Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beratungsangebote heranzuführen.

Vor allem Frauen, die in ihrer Heimat schon berufstätig waren oder eine Ausbildung absolviert haben, werden durch das Projekt angesprochen. „In Deutschland werden viele Berufsabschlüsse nicht anerkannt“, sagte die stellvertretende AWO Vorsitzende Birgit Merkel bei einem Besuch des Projektes mit Ricarda und Udo Niedergerke. Die Kompetenzen, die Menschen aus anderen Ländern mitbringen, seien aber für die gesellschaftliche Weiterentwicklung sehr wichtig.

Dieses Jahr nehmen zwölf Frauen aus acht Ländern am fünf Monate dauernden Projekt teil. Zweimal in der Woche treffen sie sich nachmittags für drei Stunden. Während der Schulungszeiten, haben sie die Möglichkeit, ihre  Kinder in die Kinderbetreuung der AWO zu geben.

Weitere Informationen: AWO Projektkoordinatorin, Valeriya Ivanov, Tel.: 0511 21978-136, valeriya.ivanov@awo-hannover.de